Ursprünglich wollte er Filme drehen, der Schweizer Künstler Claudio Moser (*1959). Nur, wer sich in unserem Land für dieses Medium entscheidet, muss sich damit abfinden, im Zehnjahresrhythmus zu produzieren. Dass Moser gleich zu Beginn scheiterte und die geforderten Förderungsgelder gar nicht erst erhielt, hat sich als Glück erwiesen. Statt Schauspieler durch Filmsets zu dirigieren, begann er menschenleere Situationen zu fotografieren. Eine Baustelle, die sich hinter einer feinmaschigen Umzäunung abzeichnet, einen Parkplatz hinter Büschen, weite, flache Landschaften, Mosers Blick ist eher gelassen denn neugierig.
Zeigen und Verbergen halten sich in seinen grossformatigen Fotografien d ...