Wie steht es um Ihre Metakognition und die Ihrer Frau?», fragte mich bei einem Cocktail einmal beiläufig ein Eheberater. Ich war schon etwas über fünfzig, in jenem «Alter der ersten Reife», wie der Vater eines Freundes zu sagen liebte. Zu dieser Zeit erst begann ich mich ernsthaft mit dem zu befassen, was der Eheberater mit seiner gehobenen, ungemein professionell anmutenden Vokabel in die Runde warf: nämlich ob, wann und wie wir über unsere Wahrnehmung und unsere Denkweisen im Alltag, über unsere Verhaltensweisen, Reaktionsmuster und unsere Gefühle nachzudenken und uns dazu auf Distanz zu begeben imstande sind.
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