Das Label ACT von Siggi Loch, dessen zwanzigjähriges Bestehen allein die Unkenrufe vom Ende des Jazz widerlegt, hat viele Facetten. Insgesamt summieren sie sich zu Lochs Credo, dass nicht der Jazz tot ist, wohl aber die unterschiedlichen Purismen, die sich dieser vermischtesten aller Musikformen paradoxerweise bemächtigten.
Auf ACT sind Grenzüberschreitungen geradezu Programm: zwischen Jazz und Rock, Jazz und Pop, Jazz und Klassik. Und der Produzent pflegt persönliche Vorlieben. Er zimmert immer wieder Podien für jungen deutschen Jazz, und er orientiert sich stark an der skandinavischen Szene. Eine Unterkategorie sind dabei skandinavische Sängerinnen.
Eine von ihnen, die Schwedin Je ...