Am Ende reichte die Kraft nicht einmal mehr für einen Abgang durch die Vordertür. Der 13. Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verliess den Tagungsort, an dem er am vergangenen Wochenende jeden Führungsanspruch verwirkt hatte, durch einen Nebeneingang. Kein Wort an die Journalisten, nur eine dürre Pressemitteilung, in der von «gezielten Falschinformationen» die Rede war, ein Tritt gegen die Nachfolger, deutlich genug, um Parteivolk und Öffentlichkeit die kommenden Tage rätseln zu lassen, was denn nun genau vorgefallen war zwischen Kurt Beck, dem alten Parteichef, und Frank-Walter Steinmeier, dem neuen Hoffnungsträger.
Beck ist als SPD-Vorsitzender aus drei Grün ...