Unter den Schweizer Komikern ist Patrick Frey der Intellektuelle, der Asket. Seinen Pointen haftet etwas Gefriergetrocknetes an. Das Absurde hat es ihm angetan. Sein Aufstieg zu einer Leit- und Inspiratonsfigur der Schweizer Kulturszene begann Ende der siebziger Jahre als Kunstkritiker für internationale Zeitschriften. Zu Beginn der achtziger Jahre schrieb Frey Kabarettgeschichte mit der Anarcho-Truppe «Götterspass» um den damals noch gertenschlanken Beat Schlatter. Frey gründete einen angesehenen Verlag für Kunstbücher (Edition Patrick Frey), wirkte an der Seite seines Freunds Viktor Giacobbo am Fernsehen und auf der Bühne. Er schrieb auch Romane un ...