Er wolle, schreibt Gottfried Keller in «Die Leute von Seldwyla», Geschichten erzählen, «die so zwischendurch passierten, gewissermassen ausnahmsweise, und doch auch gerade nur zu Seldwyla vor sich gehen konnten». «Abfällsel» nennt er seine Erzählungen, aber diese Abfälle sind es, die ganz wesentlich unser Bild vom Zürich des 19. Jahrhunderts prägen. Was wüssten wir von der Schweiz jener Zeit, wenn wir keinen Keller hätten, keinen Meyer oder Gotthelf, keine Johanna Spyri?
Sie haben Grosses geleistet für unser Land, aber statt sie dafür zu entschädigen, hat die Schweiz sie enteignet, legitimiert durch das Urheberrechtsgesetz. Materielle Besitztümer sind bis in alle Ewigkeit ...