Ich habe immer noch nicht richtig erfasst, was dieser Nobelpreis für mich bedeutet. Ich erinnere mich, wie wir früher jeweils vom grossen Einstein redeten oder vom ETH-Chemiker Leopold Ruzicka, der 1939 den Nobelpreis bekam. Und jetzt soll ich plötzlich auch einer von denen sein. Das ist schon ein besonderes Gefühl.
Es ist erstaunlich, wie viel sich durch diesen Nobelpreis geändert hat. Ich habe ja schon einige Auszeichnungen bekommen, aber jetzt ist alles anders. Die Medien haben sich völlig auf den Nobelpreis eingeschossen. Ich empfange ständig Journalisten, werde gefilmt, muss zu Nachtessen. Jeden Tag verbringe ich zwei bis drei Stunden damit, Manuskripte von Interviews und Porträ ...