Diese Kolumne ist das Tagebuch eines gewöhnlichen Weintrinkers. Zwar hat das Jahr weniger Wochen, als ich Flaschen öffne, da ist die Auswahl schon auch bestimmt durch Vorlieben und Kuriositäten. Aber natürlich auch dadurch, wie bei jedem Tagebuch, was mir der Alltag so zufällig vorbeispült. Das können durchaus auch denkwürdige Flaschenposten sein, und häufen sie sich mal etwas in der Abfolge, tragen sie mir leicht den Ruf eines Snobs ein. Egal. In der Regel entdecke ich Weine am Tisch von Freunden, dadurch, dass mich Muster erreichen oder ich bei Durchsicht der Fachpresse auf sie aufmerksam werde. Gelegentlich finde ich auch Weine in meinem eigenen Keller, die mir erst auffallen, ...