Vielleicht liegt’s am Klima, vielleicht an den sozialen Strukturen, vielleicht an der Geografie – woran auch immer –, der dänische Film hat’s mit der Familie. Mit Hilfe des Dogma-Scherzes hat er sich in eine internationale Umlaufbahn katapultiert, wird zu allen Festivals geladen und feiert kommerzielle Erfolge. Nun könnte man ja einwenden, drei, vier, meinetwegen fünf Filme über die Familie als Hort der Neurosen, Schmerzen und Zwänge müssten reichen. Aber wahrscheinlich ist es wie beim amerikanischen Western, von dem man seinerzeit auch nicht genug bekommen Âkonnte. Familiengeschichten sind Rituale wie der Western. Die Besetzung ist immer die gleiche, nur die Familienm ...