Letzten Freitag nahm ich in Südfrankreich an einer Debatte über den Brexit teil. Auf dem Podium sass unter anderem die linksfranzösische Exministerin Elisabeth Guigou, die mit dem uneinnehmbaren Selbstvertrauen einer Frau, die Frankreichs höchste Schulen besuchte und ausserdem noch immer sehr schön ist, den EU-Ausstieg der Briten für eine Verrücktheit erklärte. Es fiel mir schwer, den Unsinn ihrer Argumentation zu zerzausen, weil mich Guigou lähmend an die französische Leinwandgöttin Mireille Darc erinnerte, die während der siebziger Jahre als Film- und Lebenspartnerin Alain Delons meine sehnsüchtigsten Jungteenager-Träume beherrschte («Ein Mädchen wie das Meer»).
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