Für die Bewohner der Stadt New York gehört Terroralarm seit nun schon fast drei Jahren zu der Sorte alltäglicher Unannehmlichkeiten, denen man so machtlos ausgeliefert ist wie schlechtem Wetter, Steuerprüfungen und Stossverkehr. So auch diesmal, als der Minister für Heimatschutz Tom Ridge am vergangenen Sonntag akute Terrorgefahr verkündete und die Alarmstufe gemäss der Farbkennungen seines Heimatschutzsystems von Gelb (erhebliche Gefahr eines Terrorangriffs) auf Orange (hohe Gefahr) erhöhte. Das führte in New York wie immer zu erheblichen Behinderungen des Alltags.
Da standen Passagiere der U-Bahn-Linie F zur Rushhour wegen «laufender Untersuchungen» eine halbe Stunde lang im sch ...