Diskussionen über das Wachstumswunderkind China verlaufen oft sehr ähnlich. Sie beginnen mit bewundernden, ja oft begeisterten Kommentaren über die wirtschaftliche Dynamik und Leistungsfähigkeit dieses Landes und enden mit mehr oder weniger stark geäusserten Zukunftsängsten. Wie – so die bange Frage – sollen die Industrieländer mit der geballten Konkurrenz dieses Riesenlandes fertig werden?
Die Globalisierungsskeptiker führen in der Regel das scheinbar schlagende Argument ins Feld, dass die europäische Wirtschaft mit den unglaublich tiefen chinesischen Löhnen nie und nimmer konkurrieren könne. Und auf den ersten Blick sehen die Zahlen tatsächlich alarmierend aus. Einer neuer ...