Wenn man vom Rest der Welt isoliert ist, wird es schwierig, einen hohen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Diese Erfahrung machte Island nach dem Finanzkollaps im Jahr 2008 und den strengen Kapitalverkehrskontrollen, die in der Folge eingeführt wurden. Pro Auslandreise dürfen nur umgerechnet etwa 2000 Euro ausgeführt werden, Überweisungen an Studenten im Ausland sind nur beschränkt zugelassen, Auslandsinvestitionen unmöglich.
Fast vier Jahre nach dem Finanz- und Währungskollaps stecken die Isländer noch immer in der Bredouille. Die Realeinkommen sind um etwa ein Viertel gesunken, die Schulden aber um mehr als ein Viertel gestiegen. Wer Schulden hat, kann versuchen, mehr zu v ...