Man könnte nicht sagen, die Appellation Abruzzo wäre der Nabel der italienischen Weinwelt. So wenig wie die Montepulciano d’Abruzzo die Königin der italienischen Sorten ist (nicht zu verwechseln mit der Traube, der wir den Vino Nobile di Montepulciano verdanken: Die, Prugnolo genannt, ist eine Variante des Sangiovese). Die Zone entlang der mittleren Adria, sozusagen im Schatten des abruzzischen Apennin oder des Gran Sasso d’Italia, ist zwar fussballerisch durch den Aufstieg in die Serie A der Mannschaft von Pescara zu etwas Ruhm gekommen (er wird, nach aller Wahrscheinlichkeit, nicht länger als eine Saison dauern).
Beim Wein ist ihre einzige, allerdings dauerhafte Ikone der ...