Oft sagt ein Inserat mehr als tausend Artikel. Die neuste teure Anzeige, die dem Stimm- und Steuervolk die unpopuläre Ostmilliarde doch noch abringen soll, kündet davon, dass sechs Stadtpräsidenten (in Wirklichkeit sind es fünf Stapis und eine Basler Regierungsrätin) die Milliardenzahlung der Schweiz an die EU ein Anliegen des Herzens sei. Abgesehen davon, dass nicht die sechs Lokalpolitiker die Idee hatten, die Ostmilliarde zu preisen, sondern der Wirtschaftverband Economiesuisse, und unabhängig davon, dass das Sextett den Auftritt nicht selbst getextet und bezahlt hat, sondern ebenfalls der millionenschwere Lobbyverein in Zürich, markiert die Annonce interessante politische Wendepun ...