Eines Tages wird jemand ein grosses Buch schreiben über den heroischen Kampf des venezolanischen Volkes gegen die Diktatur von Hugo Chávez und Nicolás Maduro. Man wird sich an Mord und Folter erinnern und an eine – in der modernen Geschichte wahrscheinlich einzigartige – wirtschaftliche Katastrophe. Ein potenziell enorm reiches Land stürzte ins kollektive Elend, drei Millionen Bürger wurden ins Exil gezwungen, weil alles fehlte – Arbeit, Essen, Medizin und Hoffnung. Immerhin scheint das Martyrium von Venezuela ein Ende zu nehmen.
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