Die Katze weiss jederzeit, was für sie gut und richtig ist; deshalb lebt sie so unverschämt dahin. Wir Zweibeiner haben mehr Fragen als Gewissheiten; trotzdem müssen wir dauernd handeln.
Das ist lästig, und irgendwie kann man die Erziehungsdirektoren verstehen, wenn sie sagen: Die Pisa-Studie macht zwar auch uns die Stirn runzeln – diese Leseschwäche, dieses naturkundliche Mittelmass –, doch jetzt bloss keine Reformhektik; bevor wir handeln, lassen wir die Ergebnisse erst «vertieft analysieren».
Was aber wollen unsere Bildungspolitiker noch wissen? Dass immer mehr Eltern die Erziehung ihrer lieben kleinen Monster an Lehrerinnen delegieren? Dass fünfzehn Prozent der Jugendlichen s ...