Seine Erzählung «Die Nacht» beginnt Elie Wiesel mit dem Küster-Mosche in einer jüdischen Gemeinde in Siebenbürgen. Mosche war arm, unbeholfen, hilfsbereit und geliebt. Eines Tages wurde er mit einer Gruppe anderer Juden im Viehwagen abtransportiert. Als er Monate später als Einziger zurückkehrte, war er verstört und erzählte, dass die Deportierten in Polen von der Gestapo gezwungen wurden, tiefe Gräben auszuheben. Als die Arbeit getan war, wurden alle erschossen, in die Gräben gestossen und zugedeckt. Mosche entkam durch Zufall und kehrte – nach halsbrecherischer Flucht – nach Hause zurück, um seine Leute zu warne ...