Nun also die Frage, ob man Bundesanwalt Michael Lauber wiederwählen sollte. Der drahtige Solothurner ist ins Visier geraten. Zahlreiche Parteien, mehrheitlich links, haben sich auf ihn eingeschossen. Man wirft ihm zu Recht vor, er habe sich im pikanten Fall um den Weltfussballverband Fifa nicht ans Reglement gehalten. Die Rede ist von fehlenden Protokollen. Das ist nicht in Ordnung. Trotzdem ist es völlig überzogen, Lauber deswegen in die Wüste schicken zu wollen. Seine Amtszeit verlief, wenn man frühere Bundesanwälte betrachtet, geradezu skandalfrei. Seine Verfehlungen sind Peanuts im Vergleich mit früheren Jahren, als die Bundesanwaltschaft ein Seuchenher ...