Da geht eine Bahnschranke nieder, ein Âgraumelierter Herr steigt aus seinem Wagen, schlendert über die Wiese in die Nähe der Geleise und wird plötzlich von einem jüngeren Herrn von hinten gepackt und zurückgerissen. Er habe gedacht, entschuldigt sich der Angreifer, der andere wolle sich vor den Zug werfen. Mit Verlaub: Warum hat er das gedacht? So nah an den Geleisen war der andere nun wirklich nicht. Aus schlechtem Gewissen?
Mit dieser holprigen Exposition beginnt die Verfilmung des Bestsellers «Am Hang» von Markus Werner. Es ist die Begegnung zweier Männer, die über Frauen palavern und bald über Âeine, die beide bestens kennen, ohne das voneinander zu wissen. Die Umkreisung je ...