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Ausland

Le Pen ante portas

Der Front national setzt seine Wahlerfolge fort und krempelt die politische Landschaft Frankreichs um. Terrorismus und Flüchtlingskrise spielen dabei nicht die entscheidende Rolle.
Ein Schock war es eben gerade nicht. Der Erfolg des Front national bei den Regionalwahlen in Frankreich war ­erwartet und vorausgesagt worden, ziemlich genau in dieser Grös­senordnung. Wieder ist der FN in der ersten Runde die stärkste Partei geworden. Das Bündnis der Konservativen mit den Mitteparteien landete mit geringem Abstand auf Platz zwei, während die Sozialisten klare Einbussen erlitten. Die Endabrechnung kommt erst nach der zweiten Runde. Der FN führt in sechs von dreizehn Regionen, den eher künstlichen Gebilden, die François Hollande zur Vereinfachung der französischen Staatsstruktur gebildet hat. Statt einfacher wird es komplizierter, und das gilt auch für die Politik. ...
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