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Im Rücken des Vaters spinnt Marine Le Pen ihr Netz. Sie rekrutiert ihr Team im politischen Feindesland. ­Beharrlich dehnen die Neuen die Grenzen des Front national aus, zuerst aus der Deckung, dann offiziell. Der grösste Garant für Erfolg bleibt aber Madame «Bleu Marine». Dritter und letzter Teil.
Ein marineblauer, kühler Himmel wölbt sich über dem «Carré», dem Hauptquartier des Front national an der Rue des Suisses im Pariser Vorort Nanterre. Es ist neun Uhr früh. Das blaugraue Gebäude versprüht den Charme eines Etap-Hotels. Tags zuvor drängte sich hier die nachrichtenhungrige Presse. Heute hört man im Garten die Vöglein zwitschern. Alain Vizier, treuer Parteisprecher im dreissigsten Dienstjahr, geleitet in den zweiten Stock, wo die ­Grande Dame der Partei hinter dem Schreibtisch wartet. Sie trägt Hellrosa, die Kapitänsmütze mit Aufschrift «Marine» hängt an der Wand. Sie ist prächtiger Laune. «Jetzt können wir endlich zeigen, dass wir auch zu regieren wissen», ...
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