Dies ist ein Nachruf auf Lea, Mimis Meerschweinchen und gute Freundin, deren Tod so grausam war und so grotesk, dass, wer ihr Sterben nicht hat erleben müssen, in die Versuchung gerät, darüber zu lachen. Denn Mimi, drei Jahre alt, hatte ihre Freundin zur guten Nacht in den Backofen gebettet, und ihr Vater, der, als Mimi schon schlief, den Ofen für eine Pizza vorheizte, hat davon nicht gewusst. Erst als in die Küche ein Gestank zog von versengtem Fell und verbranntem Fleisch, riss er in ahnungsvollem Schrecken die Ofentür auf. Da war es zu spät.
Auf dem heissen Blechgrund lag Lea seitlings, ihre Füsse rannten im Leerlauf, durch die verbrannte Nase rang sie nach Luft. Der Pizzabäcker ...