Wer am 31. Juli 2007 in Appenzell die fünfjährige Ylenia Lenhard entführt und mutmasslich getötet hat, stand schon bald fest. Es konnte sich nur um den Mann handeln, der sich noch am gleichen Tag im Billwilerwald bei Oberbüren SG mit einer Schrotladung in den Mund aus dem Leben geschossen hatte: Urs Hans von Aesch, ein 67-jähriger Rentner mit Wohnsitz in Spanien.
Weil Tote keine Auskunft geben und Ylenia vorerst unauffindbar blieb (siehe Kasten Seite 34), kursierten wilde Spekulationen: War von Aesch ein pädophiler Triebtäter? War er im Auftrag eines Kinderhändlerrings unterwegs? Kam er gar als Täter für die ungelösten Kindermorde aus den achtziger Jahren in Frage? «Er hat sie ...