Man lernt viel über Larry Ellisons Charakter, indem man sein Verhältnis zu Booten studiert. Das spürte ich vor zehn Jahren, als ich mit Adda Quinn sprach, der ersten seiner vier Ehefrauen. Quinn und Ellison hatten sich 1966 getroffen, kurz nachdem er aus seiner Heimatstadt Chicago nach Berkeley in Kalifornien gezogen war. Er war völlig abgebrannt und hatte überhaupt nichts vom stilvollen, weltgewandten Milliardär, zu dem er später werden sollte. Er ernährte sich hauptsächlich von Teigwaren mit Käse, und an der Tankstelle konnte er jeweils nur so viel hineinfüllen, wie das Kleingeld in seiner Tasche hergab.
Dennoch beeindruckte er Adda Quinn. Sie war ihm im Stellenvermittlungsbüro ...