Die Diagnose hatte etwas Erheiterndes, auf den ersten Blick: «Sie haben ein zu grosses Herz.» Christoph Schmid verging das Lachen allerdings ziemlich schnell. Drei Wochen nach der Diagnose bekam der damals 36-jährige Physiotherapeut aus dem Zürcher Oberland notfallmässig einen Mini-Defibrillator implantiert, der ihn vor dem drohenden Herzstillstand bewahren sollte. Dies war nur eine kurzfristige Übergangslösung. Schmid kam auf die «super urgent»-Liste von Swisstransplant, der Organisation, welche landesweit die Organspenden koordiniert.
Das Herzleiden, das mutmasslich auf eine versteckte Infektion zurückzuführen war, traf Christoph Schmid völlig überraschend. Zusammen mit seiner ...