In der italienischen Nachkriegsliteratur hat es so etwas noch nie gegeben. Elena Ferrante überflügelt mit ihrem 2200 Seiten starken Epos selbst Umberto Ecos Roman «Der Name der Rose» (1980), der ebenfalls zum mondialen Bestseller avancierte. Die wilde Familiengeschichte auf der Bühne des Rione, eines von Armut, Camorra, Patriarchat und Bildungsfeindlichkeit geprägten, heruntergekommenen Quartiers in Neapel, fasziniert Leser und vor allem Leserinnen auf der ganzen Welt. Die vier Folgen kann man in unzähligen Sprachen als Buch, als E-Book, aber auch als Hörbuch konsumieren – doch der wirkliche Supererfolg steht erst noch aus: Das Ferran ...