Lang ist’s leider her, seit sich nur böse Buben tätowieren liessen und ihre Gefährlichkeit und Potenz für alle sichtbar machten, indem sie sich Totenköpfe und grossbusige Damen auf die Arme stechen liessen. Heute hat die Tätowierfreude weite Teile der Durchschnittsbevölkerung sowie Bundesratsgattinnen erfasst, und die Sujetvielfalt ist immens. Tattoos haben zum Beispiel den Vorteil, dass sie von körperlichen Unzulänglichkeiten ablenken. Im Internet finden sich viele gelungene Beispiele für Problemzonen-Vertuscher. Wer stört sich noch an der mickrigen Trichterbrust des jungen Mannes, die mit unzähligen www-Adressen übersät ist. Wen schaudert’s beim Anblick des enormen, haari ...