Wer als Konzernmanager Bewerber unter einigen hundert Millionen EU-Bürgern auswählen und die Löhne drücken kann, findet die Personenfreizügigkeit eine gute Sache. Doch die Linken wissen, dass ihre eigenen Wähler enorm unter der unkontrollierten Zuwanderung leiden. Wer als Arbeiter oder Arbeitnehmer – zumal in gesetzterem Alter – seine Stelle verloren hat oder um sie bangen muss, wer keine bezahlbare Wohnung mehr findet, wird bei der Begrenzungsinitiative dem Ja-Lager zuneigen. Das war schon 2014 so, als die SVP-Massenzuwanderungsinitiative ihren überraschenden Triumph feierte. Ohne linke Stimmen wäre das nicht gelungen.
In dieser Notlage ar ...