Der Autor, eigentlich kein Anhänger der journalistischen Ichform, bittet die geneigte Leserschaft um Nachsicht, wenn er ausnahmsweise mit einer persönlichen Reminiszenz beginnt. Es ist der 6. Dezember in einer Freiburger Primarschule der frühen sechziger Jahre. Die Erstklässler im dritten Stock warten auf den Besuch des Samichlaus, der den braven Kindern Lebkuchen und Mandarinen bringen soll. Die meisten freuen sich; einer der Buben aber, der glaubt, nicht so brav zu sein, zittert und zagt. Denn man hat ihm gesagt, dass der Samichlaus von zwei bösen Schmutzlis begleitet werde, welche die «ungezogenen» Kinder mit Ruten pfitzten oder im schlimmsten Fall gar in einem grossen Sack f ...