Haushaltsdefizit, Steuereinbussen, Ölkatastrophe: Überall im Land klaffen Löcher. Statt Grosses zu bauen, amtiert Barack Obama als Klempner, stolpert von einer Baustelle zur nächsten. Und just zur Ferienzeit sieht sich der US-Präsident mit einem weiteren Leck konfrontiert. Dem grössten in der Geschichte des amerikanischen Geheimdienstes. Sonntagnacht stellte Wikileaks, eine «Guerilla»-Plattform unter dem Kommando des australischen Hackers Julian Assange, 92 000 Dokumente ins Internet, die ein bitteres Bild des «ewigen Kriegs» in Afghanistan zeichnen.
Ein erster Einblick fördert Details zutage: Bei alliierten Angriffen sind mehr Zivilisten umgekommen als offiziell zugegeben. Die D ...