Es ist ein Streit ohne Ende. Kaum scheint das Minenfeld bei der Besteuerung der Grenzgänger entschärft, legt Italien bei den Finanzdienstleistern einen neuen Minenteppich aus. So beklagt sich die Tessiner Finanzbranche seit Jahren, dass Italien ihr beim grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungsgeschäft Knüppel zwischen die Beine werfe, wie CVP-Nationalrat Marco Romano moniert. Die Tessiner dürfen nur dann in Italien ihre Produkte anbieten, wenn sie dort eine Filiale betreiben. Romano findet, das widerspreche der 2015 gemeinsam von Italien und der Schweiz beschlossenen Wegleitung, die als Grundlage zur Beilegung des Endlosstreites dienen sol ...