Herrscht für die Schweizer Wirtschaft ein raues Währungsklima, treten die Mahner mit auf den Plan und sorgen sich um die heimische Hotellerie und die Exportwirtschaft. Die daraus resultierenden Forderungen tönen immer gleich: ein fixer Wechselkurs, früher an den Dollar oder die D-Mark, heute an den Euro gekoppelt. Und, zumindest implizit, eine staatlich finanzierte Währungsabsicherung. Existenzielle Fragen sind tangiert: Soll, ja darf der Staat ordnungspolitisch in den Wirtschaftskreislauf eingreifen und Währungsrisiken der privatwirtschaftlichen Exportindustrie der Allgemeinheit aufbürden? Mehr noch: Soll die Schweizerische Nationalbank (SNB) als Währungshüterin einen fixen Euro-We ...