Seit Jahrzehnten erhebt die Billag, eine Tochtergesellschaft der Swisscom, die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen. Eine undankbare Aufgabe, die aber gut honoriert wird: 54 Millionen Franken lässt sich die Billag jährlich vergüten. Offenbar leidet der staatliche Inkasso-Monopolist, der seit sechs Jahren vom früheren Glarner SP-Nationalrat Werner Marti präsidiert wird, an einem Mangel an öffentlicher Zuneigung. Jedenfalls hat sich das Unternehmen entschieden, den Mangel an der Wurzel zu beheben: in der Schule. Wie letzte Woche bekannt wurde, bietet die Billag seit 2009 in Zusammenarbeit mit einer Website für elekÂtronische Unterrichtsmaterialien das Lehrmittel «Radio und Ferns ...