Viele Ferien, hohe Jobsicherheit und ein grosszügiger Lohn. Kaum ein Berufsstand wird so sehr von der Gesellschaft getragen wie die Lehrerschaft – und ächzt derart theatralisch unter seinen eigenen Privilegien. Umso wichtiger wäre es, dass deren Interessenvertretung, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), in der Öffentlichkeit mit Seriosität und Bescheidenheit auftritt. Unter der Präsidentschaft von Dagmar Rösler ist davon nichts zu spüren. Es dominieren Überheblichkeit, Selbstgerechtigkeit und die permanente Forderung nach mehr Regulierung.
Lobby an der Realität vorbei
«Die Politik muss endlich entscheiden, wie wir gendern sollen», forde ...