Dass unterbeschäftigte Beamte sich ständig neue Sprachregelungen ausdenken, daran hat man sich gewöhnt. Der «Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache» des Bundes umfasst – man halte sich fest – 191 Seiten. Im Alltag bleibt dies weitgehend folgenlos. Die meisten Leute lassen sich nicht vorschreiben, wie sie zu reden haben. Ausser die Lehrer.
Irgendwann dachte sich wohl ein findiger Bildungsbeamter, die Begriffe «Lehrerin» und «Lehrer» seien nicht gendergerecht, man müsse sie ersetzen. So entstand die «Lehrperson». Anstatt darüber zu lachen und den Vorschlag zu ignorieren, machten ihn sich die Lehrer kr ...