Die Besprechungen von Urs Fischers Auftritt im Kunsthaus Zürich fielen durchwegs positiv aus. Für den Tages-Anzeiger gelingt der Alleingang des 31-jährigen Künstlers im ehrwürdigen Bührle-Saal «locker und souverän». Laut dem Kritiker der NZZ hat Fischer den riesigen Raum gar «mit Bravour gezähmt». Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn Erfolg macht skeptisch. Und so gab es im Vorfeld der Schau neben Sympathiebekundungen auch viel Kritik, ja gar hämische Worte zum jüngsten Hype der Kunstszene.
Was Urs Fischer seit seinen Anfängen auszeichnet, ist, dass er nicht einzuschüchtern ist. Das hat sich bis heute so erhalten. Es ist der eigentliche Kern seiner künstlerischen Inte ...