Der Industriekonzern ABB wird in eine neue Epoche gestossen und dabei auseinandergerissen. Eine von vier Divisionen, das Geschäft mit Stromnetzen, wird an den japanischen Konzern Hitachi verkauft, das ist über ein Viertel der Belegschaft und des Umsatzes. Im Inland sieht es noch dramatischer aus: Fast die Hälfte der rund 6000 ABB-Mitarbeiter in der Schweiz wechseln unters japanische Dach. Der ABB-Konzern verliere – so die Schlagzeilen – mit der Halbierung daheim auch mehr oder weniger sein Herz, seine Wurzeln. Die Tradition der Stromnetzgeschäfte reicht weit zurück in die Geschichte der alten Vorgängerunternehmen, der Badener Brown Boveri (BBC) und d ...