«Entwicklungshilfe ist nicht die Lösung», kritisierte Andrew Mwenda vor zwei Wochen im Weltwoche-Interview, «sie ist das Problem.» Nur dank ihr könnten sich inkompetente und korrupte Regime in Afrika an der Macht halten. Diese nutzten das Geld aus dem Ausland nicht, um die Entwicklung ihres Landes voranzutreiben, «sondern um sich zu bereichern und politisch zu überleben». Die Armen in Afrika sähen davon bestenfalls «die Krümel, die vom Tisch fallen», sagte der ugandische Journalist und ehemalige Weltbank-Berater, dem man schlecht «rassistische Thesen» vorwerfen kann. Was einige Tage später Bundesrat Christoph Blocher passierte, als er den Nutzen der Entwicklungshilfe für Afr ...