Wir erleben ja den grössten Raubzug der Geschichte. Es ist ein Raubzug, gegen den selbst die professionellsten Plünderer wie Leif Eriksson, Dschingis Khan und Francisco Pizarro verblassen.
Wir erleben die Ausplünderung der Staatskassen durch die Privatwirtschaft. Immer dreister fordern Firmen staatliche Rettungsgelder an. Es ist dreist, weil viele von ihnen – von Arcandor über Porsche bis UBS – keine Opfer der Wirtschaftskrise sind. Sie haben sich schlicht verspekuliert.
Vor diesem Hintergrund wollen nun auch die Schweizer Medienunternehmen Hilfe vom Bund. Sie wollen 500 bis 600 Millionen Franken im Jahr. Das entspricht einem landesüblichen Konjunkturprogramm. Dieses Loch soll dur ...