Gegen Mitte Jahr beginnt für den in Baar ansässigen Rohstoffkonzern Glencore eine neue Zeitrechnung, wenn der langjährige Konzernchef Ivan Glasenberg das Unternehmen verlässt. Vorige Woche hatte er seine letzte Medienkonferenz, als er Rechnung und Bilanz 2020 präsentierte. Das Jahresresultat des Rohstoffriesen zeigt deutliche Spuren der Corona-Krise, Preiseinbrüche und Produktionsflauten hatten auf die Geschäfte gedrückt, der Umsatz erreichte mit 142 Milliarden Dollar einen Drittel weniger als im Vorjahr – was immer noch reichte, um mit dem Rohstoffhändler Trafigura und vor Nestlé eines der umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz ...