Wo die Wälder rauschen so sacht / Von Quellen, die von den Klüften / Sich stürzen in die Waldesnacht», heisst es in Joseph von ÂEichendorffs Gedicht «Sehnsucht». Der Wald als romantische Projektion, ein durch und durch deutsches Phänomen, ist der amerikanischen Kultur völlig fremd. Dort ist der Wald ein Ort der Gefahr, des Wahns, der Rückständigkeit. Ob es Indianer sind, die den Pionieren auflauern, illegale Schnapsbrenner, die sich in Wäldern verbergen, oder Hinterwäldler, die Touristen überfallen – der Wald ist, wie in zahlreichen Backwood-Slasher-Filmen, Horror. Ein «Förster vom Silberwald» ist höchstens als KettenÂsägen-Zombie denkbar. In James Dickeys Âl ...