Das Werkzeug, mit dem der Designer Adrian Newey, 54, das Milliardengeschäft der Formel 1 beherrscht, ist ein 2B-Pencil von Faber-Castell, im Internet für einen Franken neunzig erhältlich. Es heisst, dass er den Bleistift den halben Tag lang nicht aus der Hand legt. Newey zeichnet seine Ideen auf A4-Blätter und aufs Reissbrett, bevor aus diesen Skizzen die unbesiegbaren Hightech-Boliden werden, auf denen der Name Red Bull steht und die, mit Sebastian Vettel am Steuer, bereits den vierten Weltmeistertitel in Folge einfuhren.
Newey gilt als Genie unter den KonstrukÂteuren und als Erfolgsgarant, und vielleicht ist nicht Vettel so überlegen, sondern das Auto. Allerdings brettert Vettels a ...