243 Seiten dick ist das Papier, und ein Papier, das 243 Seiten dick ist, liest natürlich niemand. Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat die 243 Seiten verfasst. «Prüfung der Finanzlage und Wirtschaftlichkeit der SRG SSR idée suisse» heisst das Papier. Es wurde von Medienminister Moritz Leuenberger in Auftrag gegeben, ermuntert auch durch allerlei Porsche- und Hoteleskapaden von SRG-Chef Armin Walpen. Leuenberger wollte wissen, wie gut die SRG gemanagt wird.
Wir haben das Papier gelesen, das sonst niemand gelesen hat. So viel vorneweg, das Papier taugt nichts. Es beantwortet Leuenbergers Frage nicht. Es ist stattdessen eines der schönsten Beispiele eines Gefälligkeitsgutachtens, die ...