Darf man im Beichtstuhl ein moderates Trinkgeld hinterlassen, wenn die auferlegte Busse milder ausgefallen ist als befürchtet? Marcus H. Bühler, Zug
Trinkgelder für Pfarrer und Pfarrerinnen sind nicht üblich. Im Beichtstuhl würden sie zudem einen falschen Anreiz setzen. Der Beichtvater würde vielleicht versuchen, durch milde Bussen hohe Trinkgelder herauszulocken. Er könnte sogar auf die Idee kommen, sich auf Schwerverbrecher zu spezialisieren, weil bei denen die milde Busse am meisten wert ist. Damit wäre der Ablasshandel wieder voll im Gange. Ihre Dankbarkeit für die milde Busse können Sie jedoch mit einer Spende zum Ausdruck bringen. Geeignet wäre ein diakonisches Werk fe ...