Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass sich jemand während der Arbeit amüsiert. Erstaunlich ist höchstens, dass ein Chirurg beim Operieren Zeit hat dafür. Und eher schlecht ist es für den Patienten, wenn der Arzt über dessen krumme Nase so lachen muss, dass er die Naht vom Scham- zum Brustbein im Zickzack zieht. Aber immer noch besser, als wenn er auffällige Körpermerkmale einfach wegschneidet. Besonders lustig gestimmten Chirurgen sei empfohlen, sich während einer Operation nicht vom Gegenstand ihrer Arbeit, sondern zum Beispiel von einem witzigen Film («Das Kettensägen-Massaker», «Blutrausch») unterhalten zu lassen. Damit erübrigt sich auch das Lachgas für die Anästhe ...