Prinzipiell hat Siegfried Lenz mit der Erzählung «Unter Dampf» alles gesagt, was wir einst als darin unerfahrene Hochdeutschschweizer und Hochdeutschösterreicher über die finnische Sauna wissen mussten. Ich archivierte diese Erzählung als kugelrund und mehrfach erschöpfend. Nun, da die Frage der Weltwoche einlangt, sehe ich ihre Lücken. Lenz spricht ausdrücklich davon, dass sich seine finnischen Freunde dafür entschuldigten, «keine Weiber zur Hand» gehabt zu haben, die ihnen die Kernseife auf dem Rücken verrieben und nachher die Laubpeitsche schwangen. Es hatte daher unter diesen grundgütigen Gentlemen, die nachher ein Bier und eine Wurst genossen und rege Klage führten, dass ...