Nr. 22 – «Service public in eigener Sache»; Rico Bandle über Roger de Weck
Man muss fast unweigerlich an de Wecks InÂtelligenz zweifeln, wenn er in der Sonntagszeitung der Familie Schweizer offensichtlich droht, sie müsse sich – ohne SRG – den Champions-League-Final im teuren Bezahlfernsehen zu Gemüte führen. In welcher Welt lebt denn der SRG-Generaldirektor? In jener der sechziger und siebziger Jahre, als ein Grossteil der Schweizer TV-Zuschauer nur das Schweizer Fernsehen via Dachantenne empfangen konnte? Offensichtlich hinkt er rund fünfzig Jahre hinter der TV-Entwicklung hinterher, anders kann ich mir auch nicht erklären, dass SRF neben den internationalen Fussballspielen ...