Der feuchtfröhliche Churchill-Abend an der Uni Zürich endete in fragwürdiger Heiterkeit. EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann harmonierten wie ein altes Ehepaar. Man tauschte Freundlichkeiten und ein paar routinierte Neckereien aus. Der eigentliche Anlass des Zusammentreffens, Churchills berühmte Zürcher Rede über die «Vereinigten Staaten von Europa», blieb im Hintergrund.
Der Bundespräsident vermied es in seiner Ansprache, die schweizerische Unabhängigkeit hervorzuheben oder das Wort Volksentscheid überhaupt erst in den Mund zu nehmen. Er blieb sicherheitshalber im verbalen Schonraum unverbindlicher Allgemein-Aussagen über � ...