Mein Freund Bruno und ich standen in der Schlange vor der Supermarktkasse. Vor uns wartete eine Mutter mit einem etwa sechs Monate alten Baby, das mich lange ausdruckslos anschaute. Um es aus seiner frühkindlichen Depression herauszuholen, lächelte ich es an. Doch ich vergass, dass mein Lächeln wegen der Schutzmaske ja so wenig zu sehen war wie der Hintern einer Blondine in einer Tropfsteinhöhle. Also hob ich die Maske kurz an, doch in diesem Moment stiess Bruno mir seinen Ellbogen in die Rippen. «Bist du verrückt», flüsterte er, «damit verängstigst du das Baby nur. Es ist sich den Anblick eines unverdeckten Gesichts im Supermarkt nicht ge ...